In seiner folgenden Aussprache konnte man klar sehen, wie Abd-ru-shin alles aus der Gesetzmäßigkeit heraus erkannte und bei ihm in lebendige Zusammenhänge gebracht wurde.
Auch das damalige, politische Geschehen wurde von ihm nur von diesen Gesichtspunkten betrachtet und behandelt. Für Parteipolitik fehlte ihm jedes Verständnis. Es gab für ihn nur einen irdischen Aufbau des menschlichen Gesellschaftslebens, der auf der Grundlage des Schöpferwillens beruhte und eine dementsprechende Ordnung. Was am Nationalsozialismus richtig und mit den Schöpfungsgesetzen in Einklang war, ließ er gerechterweise gelten. Was an ihm indes falsch war, wurde klar herausgestellt.
Zwischenbemerkung von H.E.:
Inzwischen hat sich heraus gestellt, dass Hitler sogar im Besitz des Buches „Im Lichte der Wahrheit“ von Abd-ru-shin war: https://wegezumlicht.online/die-buecher-die-hitler-nicht-verbrannte/
Es hat Abd-ru-shin mit großer Trauer erfüllt, als er auf dem Vomperberg die Nachricht von Hitlers Berufung durch Hindenburg am 30. Januar 1933 hörte. Er sah schon damals das Schicksal des Deutschen Volkes voraus und war darob sehr betrübt. Rauber sprach mit Abd-ru-shin mit Vorliebe über das politische Zeitgeschehen. Dabei stellte sich heraus, daß Abd-ru-shin die Persönlichkeit Hitlers stark interessierte.
Er freute sich, wenn er darüber Einzelheiten erfahren konnte. Doch immer wieder ließ er durchblicken, welche Folgen für das deutsche Volk aus dieser oder jener Maßnahme des damaligen Regimes sich ergeben mußte. Der spätere Verlauf hat seiner Auffassung recht gegeben. ………. ……… ……….
Als am 11. März 1938 die deutschen Wehrmacht in Österreich einrückte, folgte ihr die Gestapo auf dem Fuße nach. Am 12. März erschienen ihre Agenten auf dem Vomperberg in der Gralssiedlung, durchsuchten und durchwühlten alles, rissen Böden auf und Holzverschläge in der Hoffnung, dort verborgenes Gold finden zu können. Dann verhafteten sie ohne jedweden Grund Abd-ru-shin und schleppten ihn in das Innsbrucker Untersuchungsgefängnis. Somit geriet der HERR zum dritten Male in Haft. Das Schicksal der Gralssiedlung war besiegelt. Alle ihre Bewohner mußten dieselbe unverzüglich verlassen, sie wurden von der Gestapo Hitlers beschlagnahmt.
Ein einziger Jünger, Hellmuth Müller aus Schlauroth, welcher der Nationalsozialistischen Partei seit langem zugehörte, nahm jede Mühe auf sich, Abd-ru-shin aus der Haft frei zu bekommen. Er hatte, als er Abd-ru-shin kennen lernte und dessen Persönlichkeit erkannte, erwogen, aus der Partei auszutreten. Abd-ru-shin riet ihm jedoch hiervon Abstand zu nehmen, weil es vielleicht einmal nützlich wäre, in diesen Reihen Vertreter zu haben. Nun war dieser Moment gekommen. Am 9. September 1938 hatten seine Bemühungen dann Erfolg und Abd-ru-shin hatte das Angebot Müllers, zu ihm nach Schlauroth zu kommen, der Unterbringung in Igls bei Innsbruck, vorgezogen. Müller mußte allerdings mit seinem Kopf und seinem Vermögen dafür haften, daß sich Abd-ru-shin nicht ins Ausland absetzen würde. Auch sollte sich dieser nicht mehr mit seinen Anhängern treffen. Hellmuth Müller bekam vom HERRN persönlich den Auftrag, ihm alle Besucher fernzuhalten, was dieser getreulich ausführte. Die Kontrolle der Gestapo kam nur zweimal nach Schlauroth, dann nicht mehr. ……… ………. …….
Während des Sommers kamen verschiedene Gralsanhänger auf den Vomperberg, um sich zu überzeugen, was hier vor sich ginge. Sie waren jedoch entsetzt als sie sahen, was aus der Stätte des Lichtes auf Erden geworden war; nämlich eine Kaserne in der
sechszehnjährige Hitlerjungen eine vormilitärische Erziehung über sich ergehen
lassen mußten. Aus der Stätte des HERRN war eine Gauschulungsburg des Hitler-
Himmler Regimes geworden. https://wegezumlicht.online/hitlers-angst-vor-abd-ru-shin/biographie-dr-friedrich-rauber/
Verrat
Im Jahre 1932 kam ein ganz besonders begnadeter Mensch auf den Vomperberg. Noch niemals vorher und auch später nicht wurde ein Menschengeist vom HERRN, von Frau Maria und Fräulein Irmingard so mit offenen Armen aufgenommen. Dieser Menschengeist war meines Wissens nach der einzige, dem Fräulein Irmingard sich freundschaftlich zuneigte. Es handelte sich um die junge Iden Freitag, eine eigenartige Persönlichkeit, faszinierend und doch irgendwie nicht symphatisch. Sie konnte, nachdem sie auf den Berg gekommen war, ganz plötzlich über Nacht wunderbar dichten und komponieren, auch zeichnen, obwohl sie dies niemals zuvor getan hatte. Auf dem Berg schrieb sie das Buch „Aus verklungenen Jahrtausenden.“ Als es damit nicht vorangehen wollte, holte sie der HERR in das Gralshaus (das Verwaltungshaus stand damals noch nicht, es wurde erst viel später gebaut). Jeden Tag saß Iden Freitag nun stundenlang mit dem HERRN im selben Zimmer und konnte dieses Buch nur in seiner Nähe schreiben. − Bald tauchte eine weitere Gabe bei ihr auf: sie konnte auf einmal wunderbar rezitieren. Auf Veranlassung des HERRN bekam sie von Hofschauspieler Otto König aus München Schauspielunterricht und Sprechunterricht, damit sie auch die äußere Technik beherrschte. Otto König kam zu diesem Zweck sehr oft von München herauf auf den Vomperberg.
Ihre Rezitationsgabe war dermaßen einmalig und erschütternd groß in der künstlerischen Darstellungsgabe, daß sogar ihr Lehrer sagte, so etwas von außergewöhnlichem Talent hätte er noch nie erlebt und andere Schauspieler, die sie dann erlebten, bestätigten dieses Urteil. − Inzwischen lernte Iden Freitag einen Mann kennen namens Tietze (der Vorname ist mir entfallen). Dieser war meiner Erinnerung nach Fabrikant und ein höherer Führer bei den Freimaurern. Dieser Herr Tietze ehelichte schließlich Iden Freitag. Diese hätte nun nach dem Willen des HERRN eine große Tourne durch Deutschland machen sollen, um durch ihre künstlerischen Darbietungen das deutsche Volk aufzurütteln, was sie meisterhaft verstand, um dem Heiligen Gral zuzuführen. Meiner Meinung nach war dieser Herr Tietze ein sehr kaufmännisch berechnender Mann, der nun verlangte, Abd-ru-shin sollte für das Buch „Aus verklungenen Jahrtausenden“ seiner jetzigen Frau eine hohe Summe als Honorar zahlen. Da dieses Buch aber kein eigenes künstlerisches Werk war, sondern medial empfangen, wurde meiner Erinnerung nach das Honorar nicht genehmigt. Über Nacht wurde Iden Tietze, geb. Freitag, nunmehr eine erbitterte Feindin des HERRN. Sie, einst eine glühende und begeisterte Anhängerin von Abd-ru-shin, wurde in ihrem Hass niedrig und erbärmlich. Diese so plötzliche Wandlung eines an sich guten Menschen zu tiefster Charakterlosigkeit schmerzte und erschütterte das Trigon so tief, daß der HERR, Frau Maria und Fräulein Irmingard das Gralshaus mehrere Tage lang nicht verließen. Alle Kreuzträger auf dem Berg, die den HERRN liebten, empfanden diese Gehässigkeit ebenfalls sehr schmerzhaft.
Iden Freitag, nach ihrer Heirat Iden Tietze, hatte medial in der Nähe von Abd-ru-shin im selben Raume noch andere große Kundgebungen empfangen dürfen, u.a. auch „Die Burg“ (= Gralsburg), Das „Tausendjährige Reich“ und „Das Jüngste Gericht.“ Bevor sie das ,,Jüngste Gericht“ niederschrieb, sagte der HERR zu ihr, hiervon dürfe sie kein Exemplar behalten. Sie tat es aber trotzdem.
In diesem Buch, das ich nie habe lesen können und dürfen, soll auch der Aufstieg Hitlers und der Zusammenbruch Deutschlands gestanden haben. Die Niederschrift wurde 1932, also noch vor der Machtübernahme Hitlers vollendet.
Iden Tietze verfügte über große Beziehungen zu Künstlern, Wissenschaftlern und Politikern. In ihrem blinden Haß gegen Abd-ru-shin sandte sie das Manuskript, welches sie heimlich an sich gebracht hatte, einem der engsten Vertrauten Hitlers in die Hände. Für Hitler muß das ein Beweis gewesen sein, daß Abd-ru-shin sein persönlicher Feind sei und selbst an die Macht wolle. Aus diesem Grund hat Iden (Freitag) Tietze Abd-ru-shin geschadet wie kein einziger abgefallener Jünger. http://otto-ernst-fritsch.blogspot.de/2012/09/abschrift-eines-manuskriptes-von-otto.html
https://wegezumlicht.online/iden-freitag/abschrift-eines-manuskriptes-von-otto-ernst-fritsch/
Keine Schwarz-weiss-Malerei
Als im Februar 1933 der Reichstag brannte, kam der Jünger Lucien Siffrid erregt in die Siedlung und rief aus: „Nun fängt es an!“ Wir glaubten damals alle, das Endgeschehen würde sich in diesen dreißiger Jahren voll und ganz auswirken. In allen Staaten dieser Erde verfolgte man damals mit Interesse und Spannung den Aufstieg des Nationalsozialismus, der nicht, wie viele es heute glauben, nur schlecht und böse war, sondern in dessen Mitte viele Menschen wirklich aus gläubigem Herzen für eine bessere, idealere Welt kämpften. Schwarz-weiß-Malerei stimmt nie mit den wirklichen Tatsachen überein. Dte Wahrheit, bzw. den eigentlichen Hintergrund der damaligen Vorgänge in Deutschland dürfte intuitiv der große Deutschenfreund Sven Hedin getroffen haben, indem er sagte: „Das deutsche Volk ist das erste Volk dieser Erde, in dem der Kampf zwischen Licht und Dunkel sich vollzieht.* Absurd ist auch die Schwarz-weiß-Malerei von Kreuzträgern, welche sich und ihresgleichen für gut, licht und rein, alle Außenstehenden aber, hauptsächlich diejenigen, „die nichts von der Botschaft wissen wollen,“ für schlecht und dunkel halten. Die Lichtkraft wirkt und strömt und faßt Fuß überall dort, wo der Boden dazu bereitet ist. Ein Mensch in fernem Asien, der noch nie von der Botschaft Christi oder von der Botschaft Abd-ru-shins gehört hat, dessen Innerstes aber durch Rechtes Dienen rein ist, steht in der großen Kraft und nützt sie zum Aufstieg, während ein Mensch, der Bibel oder Gralsbotschaft auswendig weiß, aber nicht von ihrem Geist auch wirklich erfüllt ist, die Kraft nur unvollkommen oder überhaupt nicht zu nützen vermag und in Gefahr steht, abwärts zu schreiten, statt aufwärts.
Damals im Jahre 1933 glaubten wir auf dem Berg, daß nun die große Reinigung sichtbar einsetzen würde. Vom HERRN persönlich − er sagte es mir in Kipsdorf − weiß ich, daß Hitler eine Aufgabe für das Deutsche Volk zu erfüllen hatte, aber nicht die Aufgabe, die er selbst sich anmaßte und deren Erfüllung das Volk von ihm erwartete. Hitler, der schwere Frevel aus früheren Erdenleben zu sühnen hatte, sollte das deutsche Volk von allem anhaftendem Dunkel reinigen, um es so reif zu machen für das Empfangen der Botschaft aus dem Licht. Statt seine Sendung zu erkennen und zu erfüllen, verstrickte sich Hitler aber noch mehr in das Dunkel.
Als der HERR am 11. März 1938 von den Nazis verhaftet wurde und die Kreuzträger in aller Welt dies innerhalb kurzer Frist erfuhren, setzte eine selbsttätige Sichtung ein. Sehr viele, besser gesagt, alle Kreuzträger hatten immer nur an den unbedingten Sieg des HERRN und der Gralsbewegung geglaubt. Nun auf einmal schlug das Dunkel triumpfierend zu, und es sah so aus, als ob der HERR und die Gralsbewegung für immer erledigt wären. Das war damals für viele Kreuzträger der „Beweis“: Also, dieser Oskar-Ernst Bernhardt ist nicht der Menschensohn!“ Und es war erschütternd, mit ansehen zu müssen, wie selbst hohe Berufene, auch Apostel und Jünger, abfielen und sich abwandten. Von den ca. 800 Kreuzträgern, die es meines Wissens damals gab, sind in dieser Zeit mindestens 600 − ich will nicht direkt sagen − abtrünnig geworden, aber zumindest lau und zweifelnd gewesen. Die meisten sind später auch nicht wiedergekommen.
Für den HERRN war es der größte Schmerz, zu erleben, daß die meisten Kreuzträger sich in der Bewährungsprobe nur als schwankende Rohre im Winde erwiesen, nicht aber als überzeugte Kämpfer und Streiter für das Licht. So wie Petrus seinerzeit Jesus verleugnete, so gab es diesmal nicht nur einen, sondern sehr viele, die ihren Herrn verleugneten und auf einmal von Abd-ru-shin und der Gralsbotschaft nichts mehr wissen wollten. Es war, als ob damals das Dunkel alle Energien zusammenraffte, um den HERRN und sein Werk vollkommen zu vernichten. Neun schwere Anklagen hatte man gegen ihn konstruiert. Die schlimmste und gefährlichste davon warf ihm vor, daß er politisch an die Macht gewollt hätte. Solange der HERR damals unter dieser Anklage der Gestapo stand, war die große Gefahr vorhanden, daß er „liquidiert“ wurde. Nachdem sich aber im Gerichtsverfahren alle Vorwürfe als haltlos erwiesen und nach und nach ins Wasser fielen, wurde dem HERRN am 17. September 1938 sein Freispruch wegen erwiesener Unschuld mitgeteilt. http://otto-ernst-fritsch.blogspot.de/2012/09/abschrift-eines-manuskriptes-von-otto.html https://wegezumlicht.online/iden-freitag/abschrift-eines-manuskriptes-von-otto-ernst-fritsch/
https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Ernst_Fritsch
Einige Male durfte ich den HERRN bei seinen täglichen Spaziergängen begleiten. Dabei stellte ich einmal die Frage an den HERRN, ob Hitler bei Beginn der Machtergreifung das Gute gewollt habe und erst im Laufe der Entwickelung durch den politischen Druck der Partei zum Bösen gedrängt worden sei? Der HERR blieb stehen, schaute mich mit einem prüfenden Blick an – wohl in Erwägung, ob Er mir die Frage offen beantworten dürfe – und sagte bestimmt:
„Hitler ist von Anfang an ein Werkzeug des Dunkels gewesen.“

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