Laß dich führen; laß dich führen,
ob du redest, ob du handelst;
tust du das, so wirst du spüren,
daß du unter Leitung wandelst.
Laß dich leiten; laß dich leiten;
du allein kannst nichts erringen.
Auf den Berg der Seligkeiten
tragen dich nur Engelsschwingen.
Laß dich tragen; laß dich tragen
ohne Wehr und Widerstreben;
dann wird dir ein Himmel tagen,
den kein Mensch vermag zu geben.
Karl May, 1900
Aus der Sammlung Himmelsgedanken
