Volkskarma
Bei einer späteren Gelegenheit sagte der Herr zu meiner Mutter „ Die Russen sind das erste Volk auf dieser Erde, das in seiner Gesamtheit das Licht erkennt. Das russische Volk ist trotz aller Grausamkeiten der Herrschenden innerlich rein geblieben und darum wird dort das Heilige Wort Fuß fassen.“
Wiederum ein andermal sagte der Herr: „Das russische Volk dieser Erde, ist das erste Volk, welches sein schweres Karma abgetragen hat.“ (Erinnerungen an persönliche Begegnungen mit Abd-ru-shin, Otto Ernst Fritsch)https://fils-de-l-homme.e-monsite.com/medias/files/errinerungen-fritsch-1.pdf?utm_source=chatgpt.com
2 Arten der Weltanschauung
Zum heutigen Zeitpunkt kann man zwei in unserer Gesellschaft dominierende Arten der Weltanschauung hervorheben.
Zum Einen die kaleidoskopische Art der Weltanschauung, in der die Menschen in der ganzen Fülle der Vorkommnisse und Fakten ihren Platz in der Welt nicht finden können. In ihrem Verständnis trägt jedes neue Ereignis zu zusätzlichem Chaos innerhalb ihres Weltbildes bei, ähnlich einer neuen Glasscherbe in dem sich drehenden und ständig verändernden Bild eines Kaleidoskops.
Zum Anderen die mosaikartige Weltanschauung, bei der die Menschen mit dieser Weltanschauung die Welt als ein ganzes und geeintes Bild sehen, in dem es keine Zufälle gibt, in dem die Ursachen und deren Folgen nachvollziehbar sind und in Erscheinung tretende neue Fakten oder Ereignisse das Weltbild vervollständigen, ähnlich eines neuen Fragmentes, das einem Mosaikbild zugefügt wird.
Leider bringt die moderne Kultur in unserer Gesellschaft mehrheitlich die kaleidoskopische Weltanschauung hervor.
(Fonds Konzeptueller Technologien, 6 Prioritäten der Steuerung, (erschienen auf: http://www.fktdeutsch.wordpress.com))
Ein herzliches Lachen vertreibt alle Dunkelheit
Als ich mich selbst zu lieben begann
Das Gedicht „Als ich mich selbst zu lieben begann“ stammt aus der Feder von Charlie Chaplin.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
fand ich heraus,
dass Angst und seelisches Leiden
nur warnende Zeichen sind,
nicht gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das ist Authentisch Sein.Als ich mich selbst zu lieben begann,
verstand ich, wie sehr es jemanden kränken kann,
diesem Menschen meine Wünsche aufzudrängen,
wohl wissend, dass die Zeit nicht reif und der Mensch nicht bereit war,
und obwohl ich selbst dieser Mensch war.
Heute nenne ich das Respekt.Als ich mich selbst zu lieben begann,
hörte ich auf,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles, was mich umgab,
mich einlud zu wachsen.
Heute nenne ich das Reife.Als ich mich selbst zu lieben begann,
verstand ich, dass ich mich ausnahmslos immer
zur rechten Zeit am rechten Platz befinde
und dass alles im genau richtigen Augenblick geschieht.
So kam ich zur Ruhe.
Heute nenne ich das Selbstvertrauen.Als ich mich selbst zu lieben begann,
ließ ich es sein, mir meine eigene Zeit zu stehlen,
und hörte auf, großartige Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute tue ich nur, was mich froh und glücklich macht,
Dinge, die ich wirklich gern tue und die mein Herz erfreuen,
auf meine Art und in meinem Rhythmus.
Heute nenne ich das Einfachheit.Als ich mich selbst zu lieben begann,
befreite ich mich von allem,
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von allem, was mich runterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich diese Einstellung gesunden Egoismus
Heute weiß ich, es ist Selbstliebe.Als ich mich selbst zu lieben begann,
ließ ich es sein,
immer im Recht sein zu wollen,
und seitdem war ich seltener im Unrecht.
Heute habe ich entdeckt,
dass das Bescheidenheit ist.Als ich mich selbst zu lieben begann,
weigerte ich mich,
weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um die Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur für den Augenblick,
in dem ALLES geschieht.
Heute lebe ich jeden Tag einen nach dem anderen
und nenne es Erfüllung.Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mein Denken eine Last sein und mich krank machen kann.
Doch als ich es mit dem Herzen verband,
wurde mein Verstand ein wichtiger Verbündeter.
Diese Verbindung nenne ich heute Herzensweisheit.Wir müssen uns nicht mehr fürchten vor Auseinandersetzungen,
Konflikten oder Problemen, sei es mit uns selbst oder anderen.
Selbst Sterne kollidieren und aus ihrem Zusammenstoß
werden neue Welten geboren.
Heute weiß ich – Das ist Leben!https://www.gedichte7.de/als-ich-mich-selbst-zu-lieben-begann.html
Alles, was unseren Geist befreit, ohne uns die Herrschaft über uns selbst zu geben, ist verderblich. (Goethe)
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Leute alles glauben, wenn man behauptet, Wissenschaftler hätten es herausgefunden. (Enz)
Sei wachsam (Reinhard Mey)
https://augustmanz.blogspot.com/2012/11/007-der-sinn-des-lebens.html

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Anweisungen eines Meisters an seine Schüler

Es war einmal ein Meister, der mehrere Schüler hatte. Sie waren ihm treu ergeben und gehorchten ihm auf das Wort.
Einmal waren sie alle mit einem Ochsenkarren unterwegs und nach einiger Zeit hatte der betagte Meister das Bedürfnis, eine Weile zu ruhen.
Bevor er sich hinlegte, sagte er zu seinen Schülern: „Schaut, meine Lieben! Ich bin müde und möchte schlafen. Passt bitte ganz gut auf unser Gepäck auf. Seid wachsam und haltet die Sachen im Auge, die vom Karren rutschen könnten.“
Die Schüler nickten mit dem Kopf.
Nach ein paar Minuten rutschte das Wassergefäß des Meisters vom Karren und alle Schüler schauten zu, wie der Gegenstand herunterfiel.
Der Meister wachte nach seinem Nickerchen auf und fragte: „Unser Gepäck ist doch sicherlich noch an seinem Platz, oder?“ „Ja, Meister“, erwiderten die Schüler, „nur dein Wassergefäß ist vom Wagen gerutscht.“ „Was?“ rief der Meister, „wenn mein Wassergefäß heruntergefallen ist, warum habt ihr dann nicht den Karren angehalten und es aufgehoben? Womit soll ich jetzt Wasser transportieren? Ich habe kein anderes Gefäß.“
Die Schüler erwiderten: „Meister, du hast uns nur gebeten, herunterfallende Gegenstände im Auge zu behalten und das haben wir getan, als das Wassergefäß herunterrutschte.“
„Oh, was seid ihr doch für Narren! So habe ich das doch bestimmt nicht gemeint. Nun ja, vorbei ist vorbei. Aber von jetzt an müsst ihr alles, was herunterfällt, aufheben und auf den Karren zurückwerfen. Versteht ihr?“
Die Schüler nickten wieder mit dem Kopf und der Meister schlief wieder ein.
Auch die Schüler dösten vor sich hin, als der Wagen plötzlich anhielt, weil die Ochsen Dung auf den Boden fielen ließen. Einer der Schüler kletterte sofort hinunter, hob den Dung mit den Händen auf und warf ihn auf den Karren. Durch den unangenehmen Geruch erwachte der Meister, fand den Dung auf dem Karren und rief: „Was ist denn das?“ Die Schüler erwiderten: „Meister, hast du uns nicht gesagt, wir sollen alles, was auf den Boden fällt, auf den Karren werfen?“ Der Meister dachte eine Weile nach und hatte dann eine Idee. Er schrieb alle Gegenstände auf dem Karren auf, übergab ihnen die Liste und sagte: „Schaut, wenn irgendeines der Dinge vom Wagen rutscht, müsst ihr es aufheben und auf den Karren zurücklegen.“ Kurz darauf schlief der Meister, trotz großer Bedenken, wieder ein. Der Weg führte nun eine steile Anhöhe hinauf. Während der Ochsenkarren den Hügel hinaufruckelte, dösten die Schüler vor sich hin, als plötzlich der Meister selbst vom Karren rutschte und auf die Straße fiel. Die Schüler wachten auf, weil sie das laute Schreien des Meisters hörten. Als sie sahen, dass ihr Meister auf der Straße lag, nahmen sie sofort die Liste zur Hand und gingen alle Gegenstände durch. Es war eine lange Liste und nirgendwo konnten sie den Namen des Meisters finden und sie hielten es für ihre Pflicht, in Übereinstimmung mit den Anweisungen ihres Meisters zu handeln und fuhren weiter. Dieser schrie und bat sie, den Karren anzuhalten und ihm zu helfen. Jedoch seine gehorsamen Schüler entfernten sich samt Ochsen und Karren. Da saß nun der Meister im Staube der Straße und sprach zu sich selbst: „Ja, ich weiß, sie haben aufs Wort gehorcht, sich aber nicht darum bemüht, die Bedeutung und den Geist dessen, was ich schrieb, zu erfassen. Da sie nicht ihre Vernunft und ihr Unterscheidungsvermögen benutzten, konnten sie den Erfordernissen der Situation nicht entsprechen.“
Quelle unbekannt
