Besinnung aufs älter werden

10 Einfache Tai Chi Übungen

Sanfte Bewegung im Sitzen mt Gabi Fastner

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Gelenkgymnastik nach Norbekov Methode mit Lisa Schäfer (verkürzte Version)

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Dieter Hallervorden über das Altwerden

… ich bevorzuge den Unruhe-stand

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Leben und Altern: ein Prozeß von Wachstum und Entwicklung

„Wer seine Fähigkeiten nicht nutzt, wird sie verlieren.“

lhttps://aus-liebe-zu-gott.de/Leben-und-Altern%3A.html



Hermann Hesse liest sein Gedicht „Stufen“ (1949)

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!


RAINER MARIA RILKE – ICH LEBE MEIN LEBEN
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.
Ich kreise um Gott, um den uralten Turm, und ich kreise jahrtausendelang;
und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm oder ein großer Gesang.

Anmerkung: Schick‘ nicht ins Leben spähend deine Blicke, das Glück erwartend mit der Sehnsucht Pein. Bau dir zum Glück mit eig’ner Hand die Brücke. Beglücke du, so wirst du glücklich sein. (R.M.Rilke)

Im Greisenalter aber trägt das phlegmatische Temperament schon dazu bei, den Geist langsam vom Körper immer mehr zu lockern, bisherige Erlebnisse der Erdenzeit prüfend nochmals zu überblicken, um die Lehren daraus festzuhalten als ein Eigenes, und so sich nach und nach bereit zu machen für den notwendigen Schritt in die Feinstofflichkeit der Schöpfung, der ihm dadurch erleichtert wird, zu einer ganz natürlichen Begebenheit, die nur Fortschritt bedeutet im Befolgen des Gesetzes dieser Schöpfung, aber keinen Schmerz.

Abd-ru-shin: Nachklänge zur Gralsbotschaft 1, 25: Das Temperament

Bildet Alter ein Hemmnis zu geistigem Aufstiege?

https://www.abdrushin.eu/fragenbeantwortungen/fragenbeantwortungen-von-abdrushin-019.php

Curd Jürgens: 60 Jahre und kein bißchen weise

Nichts beschleunigt das Altern

so sehr wie übermäßiges

Trinken, ungebremste Liebe und

maßlose Lüsternheit.

Erläuterung des Autors Weiser:

Meine Erfahrung sagt, dass Exzesse

das Altern beschleunigen.